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Red Forest
A Multimedia Poem
Featuring Lisa Gerrard
Einzeltermine Herbst 2027
Mit LISA GERRARD, deren Stimme den Klang von Dead Can Dance maßgeblich geprägt hat, kommt „RED FOREST - A MULTIMEDIA POEM FEATURING LISA GERRARD“ am 11. September 2027 für ein einziges, exklusives Deutschlandkonzert 2027 ins Berliner Tempodrom. Für die mit Hans Zimmer komponierte Musik zu „Gladiator“ wurde GERRARD mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Konzept und Regie stammen von der italienischen Filmemacherin und bildenden Künstlerin Alessandra Pescetta, die auch die Dramaturgie und die filmischen Videokompositionen entwickelte. In „RED FOREST“ steht Lisa Gerrard gemeinsam mit dem Komponisten und Sänger Lorenzo Esposito Fornasari (aka LEF), dem Schauspieler Giovanni Calcagno, der Sängerin Aleksandra Syrkasheva sowie Orchestermusikern auf der Bühne. Sie erzählen die Geschichte des Roten Waldes bei Tschernobyl in einem Zusammenspiel aus Musik, Stimmen, Erzählung und filmischen Bildern. Die visuellen Kompositionen sind dabei ein integraler Bestandteil der Dramaturgie.
Der Titel „RED FOREST“ verweist auf den Roten Wald nahe dem ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Nach der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 verfärbten sich die Kiefern durch die radioaktive Belastung rötlich. Die geschädigten Bäume wurden gefällt und vergraben, um die Kontamination einzudämmen. Später wuchsen dort unter anderem Birken und Pappeln nach, obwohl das Gebiet weiterhin radioaktiv belastet ist.
Das Werk erzählt die Geschichte aus der Perspektive des Waldes. Die Handlung reicht von der Zeit vor dem Bau des Kernkraftwerks über die Katastrophe 1986 bis zu den Folgen des Krieges in der Ukraine seit 2022. Im Mittelpunkt stehen das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt sowie die Verletzlichkeit und Widerstandskraft der Natur.
Dokumentarische Tonaufnahmen, darunter Sirenen, Rufe von Rettungskräften und das Knistern von Strahlungsmessgeräten, fließen in die Komposition ein. Auf einer großen Leinwand begleiten düstere Filmsequenzen den Gesang und die gesprochenen Texte. GERRARD ist Mitkomponistin des Werks und übernimmt die weibliche Solostimme. LEF, der unter anderem mit Serj Tankian von System of a Down und Ben Harper zusammengearbeitet hat, tritt als Komponist und Sänger auf und verbindet klassische Orchestrierung mit elektronischen Klängen und experimentellen Klangstrukturen. Calcagno führt als Erzähler durch die Geschichte.
GERRARDs unverwechselbarer Gesang ist in zahlreichen internationalen Filmproduktionen zu hören, darunter in Hans Zimmers Musik zu den „Dune“-Filmen. Häufig verwendet sie eine selbst entwickelte Sprache und setzt ihre Stimme wie ein Instrument ein. In „RED FOREST“ verkörpert sie mit diesem Gesang die Natur.
Konzept, Dramaturgie, Regie und Videokompositionen stammen von der italienischen Filmemacherin Alessandra Pescetta. „RED FOREST“ entstand anlässlich des 40. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe, feierte im Februar 2026 im Teatro Massimo Bellini in Catania seine Uraufführung und wird vom Theater weiterhin unterstützt.
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